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Plattdeutsch Projekt

in Kooperation mit der Universität Oldenburg

 

Der KHBB will erreichen, das der plattdeutsche Sprachschatz seiner Region dokumentiert und damit der Nachtwelt erhalten wird. Auch ist geplant, ein Hörbuch zu erstellen. Das Hörbuch mit seinen plattdeutschen Texten ist treffliche Möglichkeit, den Sagenschatz der Region, oft auf heimischer Mundart überliefert, zu erhalten. Das Projekt wird zusammen mit Professor Jörg Peters von der Universität Oldenburg realisiert. Professor Peters informierte über die nächsten Schritte. Jetzt sind die Heimatvereine gefordert. Die Lesetexte (Wenkersätze, die seit über einem Jahrhundert der Sprachdokumentation dienen) müssen in die jeweilige Mundart übersetzt werden und sollen von möglichst je zwei bis drei männlichen und weiblichen Sprechern gelesen und dabei aufgenommen werden. Ebenso soll mit zwei vorgegebenen Texten verfahren werden. Weiterhin ist dann noch ein freies Gespräch mit wenigstens zwei Sprechern und einem Moderator geplant. Und der KHBB bittet, für das Hörbuch den örtlichen Sagenschatz zu plündern. Der Professor stellte die Aufnahmegeräte vor. Er führte in die Technik ein. Die Geräte sind einfach zu bedienen. Weiterhin stellte er die notwendigen Modalitäten vor. Klappernde Tassen und knarrende Stühle, röchelnde Kaffeemaschinen und bellende oder maunzende Haustiere sind zu vermeiden.

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 „Diese Geräusche filtern wir im normalen Gespräch aus und nehmen sie nicht war. Auf dem Tondokument aber sind zu unüberhörbar und sehr störend“, so der Fachmann. Schließlich sollen die erstellten Tondokumente auch der wissenschaftlichen Forschung dienen.  Zwölf Heimatvereine und somit weit über einem Drittel der Mitglieder nutzten die Möglichkeit, sich mit dem Projekt vertraut zu machen. 

…das Plattdeutsch-Projekt des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) stößt auf große Resonanz. Dieses wurde auch auf der ersten Veranstaltung für die Multiplikatoren im gut besetzten Heimathaus Feldmühle in Bersenbrück deutlich. Franz Buitmann Vorsitzender des KHBB, hieß sichtlich erfreut über die zahlreichen Interessierten, die Gäste willkommen. Jürgen Schwietert, zuständiger Projektbeauftragter informierte über die Ziele.